18.10.2006 Buchpräsentation "Schliemann und Sophia" von Danae Coulmas im GOETHE-Institut
Buchpräsentation
"Schliemann und Sophia" oder: Eine Griechin für Troja
Eine unerhörte Liebesgeschichte, neu recherchiert von Danae Coulmas In Zusammenarbeit mit dem Kastaniotis-Verlag
Mittwoch, 18. Oktober 2006 im Saal des Goethe-Instituts, Omirou 14-16
Ihr Bild ging um die Welt: Sophia Schliemann in Troja mit dem Schmuck der Helena aus dem Schatz des Priamos. Die schöne Griechin, eine “dienstbare Muse”, an der Seite des Entdeckers von Troja: so hat Heinrich Schliemann das berühmte Paar der Archäologie für die Nachwelt inszeniert. Die bisherigen Schliemann-Biografien wiederholen diese selbstentworfene Legende einer gehorsamen jungen Frau in einer harmonischen Ehe, der Wirklichkeit zum Trotz, die jedoch viel spannender ist. Danae Coulmas schreibt die Geschichte dieses Paars um, gestützt vor allem auf den Briefwechsel der Eheleute Schliemann. “Schliemann und Sofia”, erschienen 2001 im Münchner Piper-Verlag, kommt jetzt auf Griechisch beim Athener Kastaniotis-Verlag heraus. "Selten steckte in einem Sachbuch so viel literarisches Talent", so das Fazit eines Kritikers. Danae Coulmas, geboren 1934 in Athen, studierte Romanistik, Philosophie und Neugriechische Philologie. Sie arbeitete im deutschsprachigem Raum publizistisch gegen das griechische Militärregime und war Redakteurin bei der Deutschen Welle. Anschließend war sie im diplomatischen Dienst ihres Landes tätig. Heute lebt sie als Autorin und Übersetzerin in Köln, Berlin und Griechenland.
Die vorliegende Publikation wurde durch das Übersetzungsförderungs-Programm des Goethe-Instituts unterstützt
In griechischer Sprache
Eintritt frei
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